Wie funktioniert die NF!T®?
Im Mundbereich:
„ Die Zunge hat keine Ohren“. ( Zitat von E. Rogge)
Die taktil-kinästhetische Wahrnehmung des Patienten wird einmal pro Woche und ohne verbale Hinweise durch den Therapeuten umgesetzt. Die Therapie baut sich auf den sogenannten „ Spiegelneuronen“ auf, der Patient erhält die dafür notwendige NF!T-Material-Box und dann die Anleitung der Übungen über das sogenannte „ Nachahmen“. Dadurch werden die Bewegungsabläufe automatisiert und generalisiert. Anhand dieser Vorgehensweise ist die Behandlung für Patienten aller Altersgruppen und körperlich-geistigen Entwicklung möglich!
Therapiebereiche sind u.a. Artikulationsstörungen, Fehlfunktion der Nasen-Mundatmung, regelmäßige Infekte, Abbau von Habits (z.B. Nuckeln, Zähneknirschen, Fingernägelkauen), Kieferanomalien und Zahnfehlstellungen, Facialis- und / oder Zungenparesen.
Im Körperbereich:
Behandlungsbereiche sind u.a. Störungen in der motorischen Entwicklung, der Koordination oder auch Lateralität. Bei Patienten mit Grammatikstörungen (Grammatikerwerb), kann die Therapie einen Ausgleich der Defizite bewirken.
Im Augenbereich:
Schwerpunkte sind u. a. Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) à Störungen der Sehmotorik können zu Schwierigkeiten beim Einhalten von Linien beim Schreiben und Lesen führen oder zu einer Störung im horizontalen Zeilenverlauf bzw. einem zügigen Wechsel von Nah- und Weitsicht
Im Handbereich:
Auffälligkeiten in der Feinmotorik (z.B. fehlerhafte Stifthaltung)